WSUS Offline Updater

WSUSOffline

Administration, Windows, Windows Server, WSUS Kommentare (1)

Ohne WSUSOffline stürzt der BOFH (im Volksmund auch Administrator genannt), jeden Tag aufs Neue über Windows-Update-Probleme. Das kann einen schier zur Weisßglut bringen, oder in den Wahnsinn treiben, wenn Windows 7 mal wieder ewig braucht um seinen Update-Status abzugleichen. Mit WSUSOffline, geschickt neben WSUS (Online) im Netzwerk platziert um die Updates auszubringen, die ein System in den Updatewahnsinn treiben, lösen sich diese Probleme in Luft auf.

Download – WSUSOffline

Wie immer beginnt alles mit einem Download und zwar diesmal von der Programmierer-Website. Installation gibt es an sich keine. Alles beginnt mit dem Entpacken des Zips. Im Danach werden die Pakete selektiert für die Updates heruntergeladen werden sollen (Achtung: kann viel werden und lange dauern!)
WSUSOffline Update

Mit einem beherzten Klick auf START nimmt der Download seinen Lauf. Die Daten werden dabei im Verzeichnis des Tools, Unterordner client gespeichert, je nach Produkt und Variante in einem eigenen Ordner. Ein erster beherzter erster Run hat Updates im Wert von rund 22GB auf die Platte geschaufelt – es ist also ratsam die Festplattenkapazität zu verifizieren und die Leitungskapazität im Auge zu behalten. Nicht das die Leitung in die Knie geht.

Nach dem Download werden die Packages verifiziert und gegen die Prüfsummen gehalten.

Freigabe erstellen

In einem schnellen Netzwerk kann sich der findige Admin eine Freigabe definieren. Wenn, dann auf das oben bereits angesprochene Unterverzeichnis client. Aus diesem heraus wird die Datei UpdateInstaller.exe gestartet.

Jetzt geht es zur Sache und das System wird durchgepatcht.

Ein Blick ins System zeigt, dass Admin-Benutzer angelegt wird, der auf den Namen WOUTempAdmin hört. In der Registry verewigt (?!) sich das Programm mit einem Eintrag in HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run mit dem Namen WSUSOfflineUpdate. Dieser verweist auf eine Datei in C:\Windows\Temp\WOURecall\RecallStub.cmd. Zudem legt das Programm auch noch einige weitere Dateien im %SystemRoot% an, zu erkennen an woubak-Dateianfang.

Turnschuhe marsch

In nicht so schnellen Netzwerken, Rechner ohne Netzwerk-Anbindung, Großmutters Netbook, aber jeweils mit USB Anschluss wird das client-Verzeichnis auf einen Stick geschoben. Von dort am besten nach C:\client kopiert und dann – analog oben durch Doppelklick auf UpdateInstaller.exe – zur Ausführung gebracht.

Jetzt heißt es warten

In der Zwischenzeit und einige Reboots später … kann man nach Abschluss aller Updates den Ordner client wieder löschen. Zur Sicherheit sollte man auch noch prüfen, ob der temporäre Benutzer wieder vom System gekegelt wurde, oder als potentieller Sleeper vor sich hinschlummert. Was man sich auch nicht nehmen lassen sollte, ist der wuapp.exe-Aufruf um zu prüfen ob das Kernproblem mit den Updates behoben ist. Hoffentlich!

Quellen

 

Last not least noch ein YT von Eli the Computer Guy

» Administration, Windows, Windows Server, WSUS » WSUSOffline
Im 11. November 2016
Von
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Eine Antwort auf WSUSOffline

  1. chris sagt:

    Die Aktualisierung der Pakete kann in der Aufgabenplanung als eigener Task abgehandelt werden. Eine Beschreibung befindet sich hier:
    http://forums.wsusoffline.net/viewtopic.php?f=7&t=120

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